Kurze Geschichte der Uhland-Realschule Göppingen
1945: Gründung unserer Schule als Mittelschule (vormals Volksschule) 1946: Vier Klassen mit 195 Schüler/innen Unterricht im Gebäude des heutigen Freihofgymnasiums 1951: Gründung einer Schülerbücherei durch die Elternschaft 1955: Umzug in das heutige Gebäude. 647 Schüler/innen. 1960: 785 Schüler/innen. 1964: Der neue Name „Realschule“ bahnt sich an. 1967: 1053 Schüler/innen mit der Folge, dass die Schiller-Realschule entsteht.
Die 80er und 90er Jahre Die Zeiten der stürmischen Entwicklung, grundlegender Neuerungen, medienwirksamer Schlagzeilen sind vorüber. Die Schule ist in die Jahre gekommen und hat sich konsolidiert. Die Schülerzahlen sind auf eine Größenordnung gekommen, die dem Gebäude angepasst ist. Ein neuer Technikbereich wurde eingerichtet, die Ausstattung der Schule mit modernen Medien wie Tageslichtprojektoren, Videoanlagen, Laboreinrichtungen im Chemiesaal oder Musikinstrumenten wurde konstant verbessert. Nach alter Tradition führt die URS ihre sportlichen und kulturellen Veranstaltungen durch, organisiert Schullandheimaufenthalte oder Studienfahrten.
50 Jahre Mittel- und Realschule – 100 Jahre Uhlandschule Nicht nur die Schule als Bildungseinrichtung feiert 1995 einen „runden“ Geburtstag, auch das Schulhaus hat ein denkwürdiges Alter erreicht, welches ihm sehr wohl anzusehen ist. Bei aller Würdigung der geleisteten Anstrengungen der Stadt Göppingen, trotz moderner Einbauten wie einer sensorgesteuerten Heizungsanlage und ebensolcher Feuertüren in den Gängen würden unserem Hause einige „Schönheitsreparaturen“ gut anstehen: Die Fassade hat 100 Jahre Industrie-, Heizungs- und Autoabgase geschluckt. Treppenhäuser und Gänge bekamen ihren letzten Anstrich in einer Zeit, in der die meisten unserer heutigen Schüler noch gar nicht geboren waren, verschiedene Klassenzimmer wurden von Lehrern und Schülern in Eigeninitiative gestrichen. Möge dieses Jubiläum dafür den Blick der Stadtväter schärfen und auch in einer Zeit angespannter Finanzlage den Geldbeutel öffnen.
Thomas Borstell, 1995
|